9c kreativ gegen Rassismus und Ausgrenzung

"Nicht mit uns" - ein Buch- und Websiteprojekt

Eine Auswahl von Gedichten und Illustrationen des Ethik-Projektes vom Januar 2013 unter Leitung von Frau Boy. Die Werke sind im Papierfresserchens MTM-Verlag erschienen.

Die Vorstellung vom perfekten Leben

 

von Büsra Beyter


Die Vorstellung vom perfekten Leben wäre, dass sich jeder Wunsch erfüllen würde,

dass es keine Kriege mehr gäbe,

dass keine Soldaten mehr kämpfen müssten,

dass keiner mehr verhungern würde,

dass jede Krankheit einfach verschwindet,

dass Menschen sich wohlfühlen würden, egal wie sie aussehen,

dass jedes Kind eine wundervolle Familie hätte,

dass es keine Reichen oder Armen gäbe, alle würden gleich verdienen,

dass es Gleichberechtigung für Frauen und Männer gebe,

dass kein Mensch mehr weinen müsste,

dass Menschen aus dem Koma erwachen würden,

dass jedes Kind das Recht auf Schule hätte,

dass jedes Mädchen gleichberechtigt wäre,

dass jedes Mädchen in die Schule gehen könnte,

dass sich jedes Mädchen gegen Vergewaltiger wehren könnte,

dass jedes Mädchen den Mann heiraten könnte, den sie lieben würde,

dass kein Vater mehr ihre Tochter wegen des Geldes mit Zwang verheiraten würde,

dass jede Mutter ein anständiges Kind hätte,

dass keine alten Menschen ins Altersheim müssten,

dass jedes Haustier einen Besitzer hätte,

dass jeder Mensch einen besten Freund an seiner Seite hätte,

dass keiner mehr gemobbt werden würde,

dass keiner mehr rauchen würde,

dass keiner mehr jemanden ausnutzen würde,

dass keiner mehr Drogen nehmen würde,

dass jeder eine Familie hätte,

dass es keine Obdachlosen mehr gäbe,

dass alle Menschen Zugang zum sauberen Wasser hätten,

dass jede Familie genug Geld hätte, um ihren Kindern zu kaufen, was sie wollen,

dass jedes Kind gesund auf die Welt kommen würde,

dass jede/jeder treu wäre,

dass jedes Kind gute Noten hätte,

dass jedes Kind einen guten Abschluss hätte,

dass es keine falschen Menschen mehr auf der Welt geben würde,

dass jede/r die richtige Liebe finden würde,

dass es keine Nazis mehr geben würde,

dass Deutsche und Ausländer sich verstehen würden,

dass keiner mehr ausländerfeindlich oder diskriminierend wäre,

dass keine Familie mehr Stress hätte,

dass sich jede Familie verstehen würde,

dass keine Geschwister mehr streiten würden.



Kennst du mich?

 

von Betül Sadikoglu


Was ist, wenn ich schwarz bin,

ist dann mein Charakter anders?

Was ist, wenn ich weiß bin,

bin ich dann rassistisch?

Was ist, wenn ich blond bin,

bin ich dann dumm?

Was ist wenn ich Moslem bin,

bin ich dann ein Terrorist?

Sag es mir.

Du weiß doch alles besser als ich.

Jetzt urteile ich

Über dich.

Du bist ein Mensch,

der über andere Menschen falsch denkt

und sie nicht einmal persönlich kennt.



 

Heimat

 

von Rakhbinder Singh und Patrick Berger

Für mich ist Heimat, dass ich ein glückliches Zuhause habe und dass sich jeder verträgt und alle sich gegenseitig helfen. Es gibt keine Beleidigungen und keine Gewalt mehr.

Man sollte sich gut verstehen können und zusammen tolle Feste feiern. Denn wer will in einer Heimat wohnen, wo es nur Ärger, Stress und Gewalt gibt?



 

„Drei Nazis"

 

von Adelina Kasumi

 

In Mannheim wohnten drei Freunde mit Nazi-Ansichten. Der eine heißt Tom, der andere Klaus und der andere Paul. Sie waren Tag und Nacht zusammen. Sie waren richtige Nazis und wollten die Ausländer nie in Deutschland haben. Sie schlugen auf Ausländer ein und jedes Mal wen ein Farbiger oder ein Mädchen mit einem Kopftuch vorbeilief beschimpften sie diese. Eines Tages verliebte sich Tom in ein ausländisches Mädchen und ganz plötzlich wollte er kein Nazi mehr sein. Er wusste nicht, wie er das seinen Freunde sagen sollte. Tom überlegte sehr lange und hatte schließlich den Mut ihnen die Wahrheit ins Gesicht zu sagen. Am nächsten Tag ging er zu ihnen und sagte: „He Freunde, hört mal zu, ich muss euch etwas sagen!" Die Freunde wunderten sich und fragten: „Was ist los Kumpel?" Tom blieb eine Weile sehr still, dann sagte er: Ich bin zu Zeit mit einem ausländischen Mädchen zusammen, ich liebe sie und ich hoffe ihr versteht mich. Denn ich steige aus. In Wahrheit bin ich kein Nazi und will auch keiner mehr sein."

Die Freunde waren sehr überrascht. Sie dachten am Anfang, das wäre ein Witz. Aber Tom sagte: „Ich meine es ernst!", die Freunde fragten: „Was ist los mit dir? Hast du sie noch alle? Gestern hast du noch einen Ausländer geschlagen und heute bist du mit einer zusammen? Du machst Witze." Tom sagte: „Das ist meine Sache."

Die beide Freunde ärgerten sich und gingen auf ihn zu. Sie schlugen ihn zusammen. Als Tom nach Hause humpelte, überlegte er und sagte: „Egal, solche Freunde brauche ich nicht. Ich bin mit dem Mädchen glücklich und mehr brauche ich nicht."

 

 

Alle sind Menschen

 

von Betül Sadikoglu und Gamze Gönek


Deutschland, Türkei, Griechenland.

Hm, ist doch egal - alle sind Menschen.

Christen, Juden, Moslems.

Hm, ist doch egal - alle sind Menschen.

Schwarz, blond, braun.

Hm, ist doch egal - alle sind Menschen.

Farbige, Weiße, Asiaten.

Hm, ist doch egal - alle sind Menschen.

Klein, groß, fett, dünn.

Hm, ist doch egal - alle sind Menschen.

So unterschiedlich -

Doch alle sind Menschen.



Tipps für Menschen, die andere aufgrund ihres Geschlechts, ihrer Rasse, ihrer sexuellen Orientierung oder ihrer geistigen und körperlichen Fähigkeiten diskriminieren.

 

von der gesamten 9c


  • Hört auf andere zu verurteilen und richtet das Augenmerk auf euch.
  • Jeder Mensch ist gut, wie er ist, keiner soll sich diskriminiert fühlen.
  • Sie sollen sich in andere hineinversetzen und sich überlegen, dass sie auch eines Tages Opfer von Vorurteilen, Rassismus oder Diskriminierung sein können.

Tipps für ein gutes Zusammenleben

  • Lass dich nicht verunsichern und gehe immer selbstbewusst durchs Leben.
  • Sei schlauer, lache über Beleidigungen und halte dich an die Menschen, die dich schätzen.
  • Bleibe dir immer treu, verstelle dich nicht für andere. Deine wahren Freunde akzeptieren dich, wie du bist.
  • Helfe anderen, wenn sie in der Not sind.
  • Sprich mit Menschen und verurteile sie nicht von vornherein.



 



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