Besuch der Gedenkstätte KZ Mannheim Sandhofen der Klasse 9a

Unsere Klasse 9a besuchte am 9. April die KZ-Gedenkstätte in Sandhofen. Wir haben vieles über die vergangenen Jahre in Deutschland erfahren. 1944 wurden 1060 Häftlinge aus Polen mit dem Zug nach Mannheim gebracht, die beim Warschauer Aufstand verhaftet worden waren.

Wir wurden an der Endhaltestelle der Straßenbahn abgeholt und liefen bis zur KZ-Gedenkstätte, so wie die polnischen Häftlinge 1944. Natürlich wurde uns auch über den Alltag der Häftlinge berichtet. Eigentlich lief der Alltag immer gleich ab. Sie sind sehr früh aufgestanden, haben etwas zu essen bekommen und mussten dann auch gleich los.

Kleidung? Sie trugen blau-weiß gestreifte Klamotten und das jeden Tag, egal ob Winter oder Sommer. Die Klamotten sahen aus wie Pyjamas und sie waren mit Nummern und einem Buchstaben beschriftet. Ihnen wurde gesagt: „Ihr habt jetzt Zahlen und Zahlen kann man durchstreichen!“ Sie durften sich überhaupt nicht waschen und bekamen schlimme Läuse.

Verpflegung? Die Verpflegung war katastrophal, die Häftlinge bekamen täglich nur ein Stück Brot und eine kaffeeähnliche Brühe. Ab und zu haben sie eine warme Suppe bekommen. Sie bekamen so wenig zu essen, dass sie sich sogar gegenseitig beklaut haben. Sie wogen am Ende nur noch 32 – 37 kg!

Arbeit? Die Arbeit war nicht gleich in Sandhofen, deshalb mussten die Häftlinge zusammen am Rhein entlang laufen bis zum Luzenberg, denn dort war die Firma Daimler. Sie mussten sehr hart arbeiten und wurden schlecht behandelt. Nachdem die Arbeit beendet war, liefen wieder alle zusammen nach Sandhofen.

Bestrafung? Die Bestrafungen waren unmenschlich, wenn ein Häftling nur ein Stück Brot geklaut hatte, wurde er brutal geschlagen. Oder er wurde von einem anderen Häftling vor allen anderen ausgepeitscht. Die Soldaten bestimmten die Strafe, aber die Häftlinge wurden untereinander gezwungen, sie auszuführen!

Außerdem gab es auch eine Hinrichtung von Marian Krainski. Sie fand im Hof statt, er wurde erhängt. Auch das mussten die Mitgefangenen auf Befehl der Soldaten durchführen! Der Grund der ganzen Sache war, dass Marian angeblich einen Ausschuss bei der Produktion verursacht hat. Deshalb dachten die Soldaten an Sabotage.

Wir haben die Ausstellung im Keller der Sandhofen-Schule  besichtigt und einen Film angeschaut, in dem Überlebende von damals erzählten.

Unser Text im Gästebuch

 

 

Unsere persönlichen Eindrücke:

 

 

Für mich persönlich ist es sehr traurig zu wissen, dass unschuldige Menschen umgebracht wurden. Es war für die Häftlinge bestimmt nicht leicht, dass sie von ihren Familien getrennt wurden und gehungert haben. Ich fand es sehr schrecklich, dass Marian Krainski wegen einem Produktionsfehler erhängt wurde. Es ist auch grauenhaft zu wissen, dass sie kaum was zu essen bekommen haben. Ich habe versucht, mich in die Lage der Häftlinge hineinzuversetzen, auch wenn ich das nie ganz kann, fühle ich mit ihnen.            Ayse

 

Ich war sehr schockiert, wie die Menschen im KZ behandelt wurden. Ich fand es auch sehr traurig, wie dünn die Menschen wurden und dass sie jeden Tag gelitten haben. Es war sehr spannend.    Marija

 

 

Es hat mich natürlich mitgenommen. Es ist schwer zu sagen, was man fühlt, weil sich keiner in die Lage der Menschen reinversetzen kann. Es war schrecklich zu sehen, wie sie die Zeit durchstehen mussten. Was auch sehr grausam war, dass sie nicht einmal mit ihrem eigenen Namen gerufen wurden, sondern nur mit ihrer Zahl. Sie haben die Häftlinge nicht mehr als Menschen gesehen und das war das Traurigste!      Hilal

 

 

Ich fand es sehr traurig, als die Personen, die überlebt haben, erzählt haben, wie alles genau ablief und man konnte sich etwas mehr vorstellen wie schrecklich es war für die Leute, die im KZ in Sandhofen waren.         Kevin

 

 

 

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